Branoff/Bechtloff – „Shantic“


Buch + Musik CD, 2015
Shantic bedeutet „Shamanic Trance Music“, und das ist sie auch – tanzbar,
vielschichtig und 100% handgemacht.
Im Buch Shantic erzählt Tatjana Branoff über ihren lebenslangen Weg als „Haga Zussa“, den sie als Mittlerin zwischen hier und „drüben“, zwischen menschlicher Welt und Wildnis geht.
mit Tatjana Branoff, Bernd Bechtloff, Chief Dancing Thunder, Ahamkara, Philip Carr-Gomm, Franziska Fleischanderl, Hans Laubreiter, Sašo Debelec, Daniel Pezzotti u.v.a


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Beschreibung

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Shantic ist die gelungene Synthese improvisierter Dance Grooves mit schamanischen Ausflügen in die Anderswelt. Tatjana Branoff singt (fast immer) auf elbisch, jener Kunst-Sprache, die J.R.R. Tolkien seine Elben sprechen lässt und für die es sogar Wörterbücher gibt. Aus Tatjana Branoffs Mund klingt diese vokalreiche Sprache erstaunlich variationsreich, kraftvoll-urtümlich, sanft-betörend und immer wieder auch sehr erotisch. Die Texte sind auf Sandarin und Deutsch bzw. Englisch im Buch angeführt.

Die Dance Grooves sind stets von Hand gespielt, von Bernd Bechtloff persönlich, da stampft kein Computerbeat stumpfsinnig vor sich hin, sondern der Rhythmus zum Tanz wird hier „rehumanisiert“, also wieder von Menschen gespielt. Die Klangwelten, die die Dance Grooves umgeben, stammen vom Elektroniker, Keyboarder und hörbaren Brian Eno Fan Hans Laubreiter, werden also elektronisch erzeugt, sind aber auch von Hand gespielt und die Sounds von Hand programmiert. Außerdem sind mit Hackbrett, Cello, Flöten, Klarinetten, der bezaubernden Hang und unzähligen Perkussionsinstrumenten ausschließlich analoge Instrumente zu hören.

Tatjana Branoff lud ihre schamanischen Weggefährten Dancing Thunder, Chief des Susquehannock tribes aus Florida, Philip Carr-Gomm, englischer Druide und den sibirischen Schamanen Ahamkara ein, auf „Shantic“ mitzuspielen/singen/sprechen/chanten, was die Drei mit hörbarer Begeisterung auch taten.

Das über 70 Minuten lange Album ist nicht durchgehend zum Tanzen angelegt. Im dritten Drittel wird es ruhiger, zentrierter. Hypnotisierende langsame Stücke lassen einen in eigentümliche Tiefen hinab steigen. Shantic endet schließlich mit jenem Solostück, das Tatjana Branoff Ende 2014 beim großen Tribal Treffen indigener Völker in Montana, USA gesungen hat.

 

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